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AUSVERKAUFT! Klavier-Rezital

Sa 22.01.2022 , 19:30
Wo
Walburgissaal, Musikinsel
Schlachthausstraße78224 Singen
Veranstalter
Kulturbüro der Stadt Singen
Vorverkauf
Tourist Information Singen, +49 (0)7731 85-262 oder -504


Studiokonzert im Walburgissaal auf der Musikinsel Singen

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Michail Woskressenski (Moskau)

JOHANNES BRAHMS (1833-1897): Drei Intermezzi für Klavier, op. 117

SERGEI PROKOFJEW (1891-1953): „Visions fugitives“ op. 22

FRÉDÉRIC CHOPIN (1810-1849). Deux Polonaises op. 40

ROBERT SCHUMANN (1810-1856): „Carnaval“ op. 9

Der 1935 geborene Michail Woskressenski ist einer der führenden Pianisten Russlands. Er war Schüler von Lew Oborin am Tschaikowski-Konservatorium in Moskau und studierte Orgel bei Leonid Rojsman. Woskressenski ist Preisträger des Schumann-Wettbewerbs, des Internationalen Klavierwettbewerbs in Rio de Janeiro, des George- Enscu-Wettbewerbs in Bukarest und des Van-Cliburn- Wettbewerbs in Fort Worth, Texas. Beim Prager Frühling 1957 war er der Solist der Europa- Premiere des zweiten Klavierkonzerts von Dmitri Schostakowitsch unter der Anwesenheit des Komponisten.

Das riesige Repertoire von Michail Woskressenski beinhaltet sämtliche Beethoven-Sonaten, das gesamte Klavierwerk Chopins und 67 Konzerte für Klavier und Orchester, die er mit Dirigenten wie Franz Konwitschny, Kurt Masur, Gennadi Roschdestwenski, Wladimir Aschkenasi und vielen anderen aufführte. Er hat über 60 CDs aufgenommen, darunter Konzertmitschnitte sämtlicher Mozart-Konzerte, alle Sonaten Skrjabins, die Nocturnes und Préludes von Chopin und das B-Dur-Konzert von Brahms.

Als renommierter Professor des Moskauer Tschaikowski-Konservatoriums leitet Michail Woskressenski die Klavierabteilung. Seine Schüler gewannen 120 Preise bei internationalen Wettbewerben, darunter 53 Erste Preise. Woskressenski war Mitglied der Jury des Tschaikowski-Wettbewerbs und ist ständiger Präsident des Internationalen Skrjabin-Wettbewerbs in Moskau.

Für das Studiokonzert hat Michail Woskressenski ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, bestehend aus verspielten, fantasievollen, stolzen und humorvollen Werken. Kurzfristig beginnt das Konzert nicht mit den Impromptus von Schubert, sondern mit drei Intermezzi für Klavier von Johannes Brahms.

Sergei Prokofjews „Flüchtige Erscheinungen“ beinhalten 20 kurze Klavierstücke, abgeschlossene Miniaturen, die sich, als Ganzes gespielt, stimmig und logisch aneinanderreihen. Den russischen Lyriker Konstantin Balmont inspirierten die Stücke bei der Aufführung spontan zu einem Sonnet, das auch folgenden Vers enthielt: „In jeder flüchtigen Erscheinung sehe ich Welten, voll vom Wechselspiel der Regenbogenfarben ...“. Dies übersetzte ein ebenfalls anwesender Französisch sprechender Freund als „Visions fugitives“.

Von Frédéric Chopins Polonaisen ist die triumphale, stolze „Polonaise in A-Dur“ die bekannteste des Komponisten und gilt als heimliche Nationalhymne Polens. Der große Pianist Arthur Rubinstein bezeichnete sie als Symbol des polnischen Stolzes, wohingegen die „Polonaise in CMoll“ die polnische Tragödie verkörpere.

Das Studiokonzert endet mit einem Maskenball: Robert Schumanns Klavierzyklus „Carnaval“ ist ein charmantes, humorvolles Werk, in dem nicht nur verschiedene Figuren aus der Commedia dell’arte vorbeischauen, darunter der Pierrot und der Harlekin, sondern auch die Komponisten Chopin und Paganini.



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