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Die Feuerzangenbowle

Mi 11.01.2023 , 20:00
Wo
Stadthalle
Hohgarten 478224 Singen
Veranstalter
Volksbühne Singen e.V.
Tel. +49 (0)7731 85-504
E-Mail an den Veranstalter
Vorverkauf ab 1. August 2022
Abo-Service & Ticketing, +49 (0)7731 85-504
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Schauspiel
nach dem Roman von Heinrich Spoerl und dem gleichnamigen Filmklassiker mit Heinz Rühmann
Bühnenfassung: Wilfried Schröder
Regie: Axel Schneider

Hamburger Kammerspiele

„Eine Feuerzangenbowle hat es in sich! Nicht wegen des Katers. Das ist eine Sache für sich. Eine Feuerzangenbowle ist keine Bowle. Sie ist ein Mittelding zwischen Gesöff und Hexerei. Bier sackt in die Beine, Wein legt sich auf die Zunge, Schnaps kriecht ins Gehirn. Eine Feuerzangenbowle aber geht ans Gemüt. Weich und warm hüllt sie die Seele ein, nimmt die Erdenschwere hinweg und löst alles auf in Dunst und Nebel“, heißt es in der Filmkomödie mit Heinz Rühmann aus dem Jahr 1944.

„Das Schönste im Leben“, resümiert die Herrenrunde, die sich um eine Feuerzangenbowle versammelt hat, „war doch klar die Gymnasiastenzeit“. Einzig der junge Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer kann das nicht bestätigen: Er hatte Privatunterricht, war nie auf der Penne und kennt weder Pauker noch die Streiche, die man ihnen spielt. Seine Freunde sind entsetzt: Da sei er ja „überhaupt kein Mensch, sozusagen“! Kurz entschlossen will er das Versäumte nachholen. Er lässt seine extravagante Freundin zurück, gibt sich als Oberstüfler aus und wird als „Pfeiffer mit drei f“ in der Oberprima von Babenberg „Schöler“ von Professor Crey. Dort taucht er voll in den Schulalltag ein und ersinnt mit seinen pubertierenden Klassenkameraden Unfug aller Art. Doch bald hegt er auch ernsthafte Absichten, denn für Eva, die reizende Tochter des gestrengen Herrn Direktors, entflammen in ihm recht erwachsene Gefühle …

Die TV-Erstausstrahlung der „Feuerzangenbowle“ mit Heinz Rühmann, die auf dem gleichnamigen Roman von Heinrich Spoerl basiert, erzielte 1969 eine sensationelle Einschaltquote von 53 Prozent. Inzwischen ist der Film ein Klassiker und eng mit der Adventszeit verknüpft. Er wird alljährlich im Fernsehen und als interaktive Veranstaltung an Universitäten gezeigt, bei der die Studenten mitsingen und Pfeiffers freche Streiche imitieren.

Das kultige Theaterstück lässt die verschrobenen Figuren wieder aufleben! Es entführt in eine vergangene Zeit, verwandelt die Bühne in ein Klassenzimmer, in dem die Gymnasiasten den Lehrern mit ihren Streichen das Leben schwer machen. Und manch ein Zuschauer wird sich anschließend nicht ohne Wehmut an die eigene Schulzeit erinnern – gemäß dem Filmzitat: „Dieser Film ist ein Loblied auf die Schule, aber es ist möglich, dass die Schule es nicht merkt.“  

Bild: G2 Baraniak



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