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Aris-Streichquartett mit Mona Asuka (Klavier)

Sa 16.02.2019 , 20:00
Wo
Stadthalle
Hohgarten 478224 Singen
Veranstalter
Kultur & Tourismus Singen
Vorverkauf
Tourist Information Singen, +49 (0)7731 85-262 oder -504

Vorverkaufspreis: 19,00/25,50/29,50 €
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Aris-Streichquartett mit Mona Asuka (Klavier)
Aris-Quartett / Bild: Simona Bednarek Aris-Streichquartett mit Mona Asuka (Klavier)

Anna Katharina Wildermuth, Violine

Noémi Zipperling, Violine

Caspar Vinzens, Viola

Lukas Sieber, Violoncello

Künstlersekretariat Rolf Sudbrack, Hamburg

WOLFGANG AMADEUS MOZART (1756-1791)
Konzert für Klavier und Orchester Es-Dur KV 449

LUDWIG VAN BEETHOVEN (1770-1827)
Streichquartett e-Moll op. 59/2 "Rasumowsky"

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH (1906-1975)
Klavierquintett g-Moll op.57

Das ZDF-Kulturmagazin „Aspekte“ beschreibt das „Aris“-Quartett als „die Zukunft der Klassikszene“, NDR Kultur sieht das Ensemble „auf dem Sprung in die Weltkarriere“ und der Deutschlandfunk nennt es „eine der herausragenden Streichquartettformationen der jüngeren Generation“. Wo immer das „Aris“-Quartett mit Konzerten oder CD-Einspielungen in Erscheinung tritt, überschlagen sich Medien und Kritik förmlich in ihrer Begeisterung.

Bereits im Jugendalter werden Anna Katharina Wildermuth und Noémi Zipperling (Violinen), Caspar Vinzens (Viola) und Lukas Sieber (Violoncello) auf Initiative des Kammermusikprofessors Hubert Buchberger zusammengebracht. Was 2009 als ein Experiment an der Frankfurter Musikhochschule beginnt, erweist sich rasch als vollkommener Glücksfall. Noémi Zipperling: „Wirklich eine wunderbare Fügung, dass er gerade uns ausgewählt hat. Wir kannten uns damals noch nicht – und wären sonst wohl nie auf den Gedanken gekommen, in genau dieser Besetzung Streichquartett zu spielen“.

Heute zählt das „Aris“-Quartett zu den gefragtesten Quartetten seiner Generation mit weltweiten Engagements in großen Konzerthäusern und bei renommierten Musikfestivals. Nach langjährigem Studium bei Günter Pichler (Alban-Berg-Quartett) und geprägt von vielfältigen Impulsen etwa durch das „Artemis“-Quartett und Eberhard Feltz, beeindrucken die Musiker das Publikum neben künstlerischer Exzellenz besonders durch ihre Leidenschaft und Emotionalität.

Die junge Pianistin Mona Asuka durfte „außer Konkurrenz“ bereits im Alter von vier Jahren bei einem Wettbewerb in der Münchner Residenz auftreten. Mit elf Jahren war sie Duopartnerin von Marcello Viotti und dem Münchner Rundfunkorchester für eine Fernsehproduktion über Ravels „Ma mère l'oye“, die mehrfach im Deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Ihr Orchesterdebut gab Mona Asuka im Alter von 13 Jahren. Diesem folgten schnell internationale Einladungen zu renommierten Orchestern, Festivals und Wettbewerben, wo sie zahlreiche Preise gewann. „Die junge Pianistin glüht vor Spielfreude“, urteilte die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ nach ihrem Debut-Rezital beim Klavier-Festival Ruhr.

W. A. Mozart: Konzert für Klavier und Orchester Es-Dur KV 449
In seinen frühen Klavierkonzerten setzte Wolfgang Amadeus Mozart die Bläserstimmen ad libitum, also je nach Bedarf und Möglichkeiten ein und sah ein kleineres Orchester vor. So erklärt sich, dass das Klavierkonzert Nr. 14 Es-Dur KV 449, das letzte in dieser Reihe, auch nur mit Klavier und Streichquartettbegleitung interpretiert werden kann. Feine Dialoge zwischen Klavier und Streichern und große Ausdruckstiefe im langsamen Satz zeichnen es aus.

Ludwig van Beethoven: „Rasumowsky-Quartett“ op. 59/2
Fürst Andrej Kirillowitsch Rasumowsky war ein großer Kunst- und Musikkenner, lebte als russischer Botschafter in Wien und war einer der wichtigsten Mäzene Beethovens. In Verbeugung vor seinem Freund und Gönner verarbeitete dieser in den drei Rasumowsky-Quartetten op. 59 russische Volksmelodien. In diesen Werken entsteht eine neue Welt des Ausdrucks mit einer dramatischen Wucht, die die Zeitgenossen verstörte. Nach der ungeheuren Erregung des Kopfsatzes von op. 59/2 taucht das „Molto adagio“ ein in eine fast entrückte Stimmung. Auch das Scherzo ist reich an Synkopen und Akzenten. Im Mittelteil führt Beethoven jene russische Volksmelodie ein, die Modest Mussorgski später auch in der Krönungsszene seiner Oper „Boris Godunow“ einsetzen wird: kunstvoll verarbeitet, scherzend und durch
die Stimmen wandernd.

Dmitri Schostakowitsch: Klavierquintett g-Moll op. 57
Das Klavierquintett op. 57 ist eines der frühesten Kammermusikwerke von Dmitri Schostakowitsch und entstand auf Bitten des Moskauer Beethoven-Quartetts. Schostakowitsch,
selbst ein hervorragender Pianist, saß bei der Uraufführung im November 1940 am Klavier. Außergewöhnlich in diesem aufwühlenden, tragisch beklemmenden Werk ist die fünfsätzige Form: Im Mittelpunkt steht ein rasendes, kurzes Scherzo.  

Bild oben: Simona Bednarek



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