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Horntrio Breuninger, Mahni, Duis

Sa 15.02.2020 , 20:00
Wo
Stadthalle
Hohgarten 478224 Singen
Veranstalter
Kultur und Tourismus Singen
Vorverkauf
Tourist Information Singen, +49 (0)7731 85-262 oder -504
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Kammerkonzert

HORNTRIO
Laurent Albrecht Breuninger, Violine
Sibylle Mahni, Horn
Thomas Duis, Klavier

Künstlersekretariat Rolf Sudbrack, Hamburg

WOLFGANG AMADEUS MOZART (1756-1791) / ERNST NAUMANN (1832-1910)
Trio für Violine, Horn und Klavier (nach dem Hornquintett) Es-Dur 407 (386c)

CÉSAR FRANCK (1822-1890)
Sonate für Violine und Klavier A-Dur

JOHANNES BRAHMS (1833-1897)
Trio für Klavier, Violine und Waldhorn Es-Dur op. 40


Wolfgang Amadeus Mozart pflegte enge Freundschaften zu hervorragenden Bläsern, denen er auch Werke zudachte. So ist das Hornquintett KV 407 für Joseph Leutgeb entstanden, der wie Mozart aus Salzburg stammte und in der Wiener Hofkapelle engagiert war. Im Original ist das Werk für Horn und ein Streichquartett mit zwei Bratschen komponiert, was dem dunkleren Klang des Horns entgegenkommt und dem Quintett einen intimen Charakter verleiht. Da diese Besetzung sehr selten ist, hat der Komponist Karl Ernst Naumann, der mit Brahms und Schumann befreundet war, die hier gespielte Fassung für Violine, Horn und Klavier geschaffen.

César Franck (auch „der französische Brahms“ genannt) kam 1822 als Kind deutscher Eltern in Lüttich (Belgien) zur Welt und trat als musikalisches Wunderkind am Klavier auf. Später studierte er am Pariser Conservatoire und wirkte als Lehrer und Organist. Seine Lebensstellung trat er 1858 an der Kirche Ste. Clothilde in Paris an. Die Violinsonate komponierte er im Jahr 1886 und schenkte sie dem berühmten belgischen Geiger Eugène Ysaye zur Hochzeit. Ein Leitmotiv zieht sich, natürlich auch verwandelt, durch alle vier Sätze. Die Sonate ist getragen von glühend romantischem Ton mit weit gespannten Linien, vollgriffigen Akkorden und großen Steigerungen.

Johannes Brahms komponierte sein Trio für Waldhorn, Violine und Klavier im Jahre 1865, kurz nachdem er sich in Lichtental bei Baden-Baden eingemietet hatte. Er selbst hatte als Jugendlicher begeistert Waldhorn, also das Naturhorn ohne Ventile, gespielt. Der warme Ton des Instruments bestimmt den melancholischen Charakter des Stücks, ist es doch auch ein Klagegesang auf den Tod der Mutter im Februar 1865. Kernstück ist das Adagio mesto, bevor sich im letzten Satz die Jagdmotivik durchsetzt und sich mit einem Thema verbindet, das sowohl an einen Choral als auch ein Volkslied erinnert.

Eine seltene Besetzung: Laurent Albrecht Breuninger, Sibylle Mahni und Thomas Duis haben sich für ein spannendes Violine-Horn-Klavier-Trio zusammengeschlossen. Breuninger erhielt 1997 den 2. Preis beim renommierten Brüsseler Concours Reine Elisabeth – ein Erfolg, der noch keinem deutschen Geiger gelungen ist. Auch Hornistin Sibylle Mahni erzielte große Wettbewerbserfolge, darunter beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. Thomas Duis erhielt den ersten Klavierunterricht mit fünf Jahren, heute führt ihn eine rege Konzerttätigkeit durch die ganze Welt. Alle drei Musiker sind Professoren an deutschen Musikhochschulen.

Bild: Anna Meuer



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