Bild zur Veranstaltung
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DIE ZWEITE STIMME.
Dichterbilder und Bücher von Eckhard Froeschlin.

Sa 02.04.2022
bis
So 19.06.2022
Wo
Kunstmuseum Singen
Ekkehardstr. 1078224 Singen
Öffnungszeiten
Di-Fr: 14-18 Uhr / Sa+So: 11-17 Uhr / Feiertag: wie Wochentag
Eintrittspreis
5,00 € / 3,00 € ermäßigt / Kinder bis 7 Jahre: Eintritt frei / Jeden Donnerstag: Eintritt frei
Veranstalter
Kunstmuseum Singen
Tel. +49(0) 7731 85-271
E-Mail an den Veranstalter
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Eckhard Froeschlin (*1953) - Seiten aus dem Künstlerbuch: Mark Twain, THE AWFUL GERMAN LANGUAGE, 2017, Farbradierung, 31 x 25 cm, © VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Eckhard Froeschlin (*1953) - Doppelseite aus dem Künstlerbuch: Brüder Grimm: Sieben auf einen Streich, 2006, Farbradierung, Bleischnitt, 38 x 58 cm, © VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Dichterbilder, Buchkunst, Bleisatz und Handpresse, Unikatdrucke und Kleinauflagen im digitalen Zeitalter? Sowohl die monumentalen Farbradierungen als auch die Handdrucke des Graphikers Eckhard Froeschlin (*1953 in Tettnang), die das Kunstmuseum Singen in einer sämtliche Werkphasen umfassenden Ausstellung zeigt, bezeugen eindrücklich, wie bildgewaltig und lebendig das Wechselspiel zwischen Text und Bild, Literatur, Leben und Kunst sein kann, wenn es über bloße Illustration hinausgeht.

Froeschlin steht in der Tradition einer ausdrucksstarken, figurativen Kunst, doch pendeln seine Bildmittel zwischen Realitätsbezug und freier Imagination. Mit seiner nie versiegenden Experimentierfreude und thematischen Offenheit hat er sich lange schon eine eigenständige und unabhängige Position auf beiden Feldern der freien Kunst und der Buchkunst erarbeitet.

Die Auseinandersetzung mit Texten und mit den Lebensläufen von Dichtern und Schriftstellern stand und steht häufig im Zentrum dieses Werks. Neben Radierserien und Einzelblättern, in denen er exemplarische Bilder von ›seinen‹ Autoren entwirft, gibt er, nicht zuletzt in der von ihm 1990 gegründeten Edition Schwarze Seite, eigene Künstlerbücher und Werkzyklen, aber auch buchkünstlerische Objekte von anderen Künstler*innen heraus.

Im Zentrum der Singener Ausstellung stehen die kleinen wie großformatigen Dichterporträts (Antonin Artaud, Jorge Luis Borges, Friedrich Hölderlin, Franz Kafka, Heinrich Kleist, Siegfried Kracauer, Friedrich Nietzsche, Ezra Pound, Friedrich Schubart, Mark Twain, Hildegard von Bingen u.a.), die Radierfolgen von 1977 bis 1981 (auf Texte von Nicodemus Frischlin, Kurt Tucholsky, Bertold Brecht u.a.), gedruckte Künstlerbücher von 1991 bis heute, aber auch gemalte Unikatbücher von 2005 bis 2019.

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