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Symphoniekonzert

Sa 10.11.2018 , 20:00
Wo
Stadthalle
Hohgarten 478224 Singen
Veranstalter
Kultur & Tourismus Singen
Vorverkauf
Tourist Information Singen, +49 (0)7731 85-262 oder -504

Vorverkaufspreis: 14,00/19,00/25,50/29,50 €
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Die für 19.15 Uhr vorgesehene Einführung fällt aus organisatorischen Gründen aus!

Dionysis Grammenos, Klarinette

Marcus Bosch, Dirigent

Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz

CARL MARIA VON WEBER (1786-1826)

Ouvertüre zur Oper "Oberon"

Klarinettenkonzert Nr. 2 Es-Dur op. 74

JOHANNES BRAHMS (1833–1897)

Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90

„Der neue Prinz der Klarinette“, so feierte das französische Fernseh-Kulturmagazin Télérama den 28-jährigen Griechen Dionysis Grammenos. Nebenbei: Er ist auch einer der charismatischsten Dirigenten seiner Generation. Klarinette studierte Grammenos bei Martin Spangenberg an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar und das Dirigieren an der Musikhochschule Würzburg bei Ari Rasilainen, dem Chefdirigenten der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Noch zu Studienzeiten kürte die Europäische Rundfunkunion Grammenos zum „jungen Musiker des Jahres“. 2013 erhielt er den „Echo“-Preis „Rising Star“, der mit einer Konzertreihe unter anderem in Amsterdam, Wien, Köln, Paris, Stockholm und London verbunden war. In Griechenland gilt Dionysis Grammenos gewissermaßen als nationaler Schatz: Die griechische Post gab eine Briefmarke mit seinem Porträt heraus.

Carl Maria von Weber (1786-1826) lernte 1810 Heinrich Joseph Baermann kennen, den Soloklarinettisten der Münchner Hofkapelle. Er war einer der bedeutendsten Klarinettisten seiner Zeit. Ein kurzes Concertino, das Weber zunächst für Baermann schrieb, gefiel dem König von Bayern so gut, dass er zwei weitere Klarinettenkonzerte bestellte. Die Uraufführung des ersten im Juni 1811 war beim Publikum ein großer Erfolg. 20 Jahre nach Mozarts Konzert in A-Dur gab es nun endlich ein weiteres Referenzstück für die Soloklarinette. Im November 1811 wurde Webers zweites Klarinettenkonzert uraufgeführt. Dieses zeigt besonders eindrucksvoll, dass der Opernkomponist Carl Maria von Weber auch ein begnadeter Musikdramatiker war, wenn er Konzertmusik schrieb. Die Klarinette wurde sein Lieblingsinstrument, das auch in seiner bekanntesten Oper „Der Freischütz“ eine wichtige Rolle spielt. In Carl Maria von Webers letztem Werk, der romantischen Oper „Oberon“, geht es um den Streit des Elfenkönigs mit seiner Frau Titania, ob Männer oder Frauen in der Liebe treuer sind. In der Ouvertüre mit geheimnisvoller Einleitung verbindet Oberons Hornruf sieben verschiedene musikalische Themen aus der Oper.

Johannes Brahms schrieb seine dritte Symphonie 1883, in der Zeit des so genannten „Musikstreits“. Die Vertreter der „Neudeutschen Schule“ sahen die Zukunft in sinfonischer Dichtung und Programmmusik. Die Verfechter der absoluten Musik, zu denen auch Brahms zählte, wollten die Kompositionen nicht an programmatischen Aussagen gemessen wissen. Vor diesem Hintergrund stieß die Uraufführung der Symphonie in Wien auf geteilte Resonanz auch beim Publikum. Ihr Erfolg war aber nicht aufzuhalten. Clara Schumann lobte in einem Brief an Brahms die Poesie und Harmonie des Werks: „Jeder Satz ein Juwel!“.

Anmeldungen für neue Abonnements nimmt die Tourist Information Singen in der Stadthalle, Telefon 07731/85-504, gerne entgegen.

Bild: Marco Borggreve 



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