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"Gruß aus Wien"

Sa 19.10.2019 , 19:30
Wo
Walburgissaal, Musikinsel
Schlachthausstraße78224 Singen
Veranstalter
Jugendmusikschule Singen
Vorverkauf
Tourist Information Singen, +49 (0)7731 85-262 oder -504
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Studiokonzert auf der Musikinsel

CONCILIUM MUSICUM WIEN
Christoph Angerer, Violine
Ute Groh, Violoncello
Robert Pinkl, Flöte
Amarílio Ramalho, Violine, Viola

JOSEPH HAYDN (1732-1809)
Divertimento in D-Dur für Traversflöte, Violine, Viola, Violoncello; Hob.II: D 11

JOHANN GEORG ALBRECHTSBERGER (1736-1809)
Partita II in D-Dur für Viola d’amore, Violine und Violoncello

WOLFGANG AMADEUS MOZART (1756-1791)
Quartett in D-Dur für Traversflöte, Violine, Viola und Violoncello; KV 285

PAUL ANGERER (1927-2017)
Sinfonia, Wiegenlied und Tanz für Viola d’amore, Violine und Violoncello (1993)

JOHANN STRAUSS VATER (1804-1849)
Salon-Polka op. 161 – gesetzt von Paul Angerer
Gibellinen-Galopp op. 117 – gesetzt von Paul Angerer

JOSEPH LANNER (1801-1843)
Valses op. 85 – gesetzt von Paul Angerer

JOHANN STRAUSS SOHN (1825-1899)
Jux-Polka op. 17 – gesetzt von Paul Angerer

Es gibt wohl keine andere Stadt, die mit so vielen Musikgenies verbunden wird wie Wien. In der österreichischen Hauptstadt, die vor rund 200 Jahren als kulturelles Zentrum Europas galt und zum Schauplatz bedeutender musikalischer Ereignisse wurde, konnten sich viele Komponisten frei entfalten. Ihnen widmet sich das Concilium musicum mit einem musikalischen „Gruß aus Wien“. Während der Wiener Klassik (1770-1830) stand das Streben nach Veränderung und Verbesserung gesellschaftlicher Zustände im Vordergrund. Die Fürstenhöfe der Stadt förderten Kunst und Musik und zogen zahlreiche Komponisten an, die musikalische Neuerungen und Innovationen hervorbrachten, darunter das Streichquartett. Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart gehören sicherlich zu den bekanntesten Vertretern dieser Musikrichtung, auch Johann Georg Albrechtsberger ist im Umfeld der Wiener Klassik anzusiedeln. Untrennbar mit der Stadt verbunden ist auch der Wiener Walzer, dessen Popularität Joseph Lanner im 19. Jahrhundert entschieden voranbrachte. Dank der Vertreter der Musikerdynastie Strauss fand er Eingang in die Konzertmusik und erreichte unter „Walzerkönig“ Johann Strauss Sohn seinen künstlerischen Höhepunkt. Viele Werke des Abends sind gesetzt von Prof. Paul Angerer, der 1982 mit seinem Sohn Christoph das Concilium musicum Wien gründete. Zunächst spielte das österreichische Ensemble Werke des 18. Jahrhunderts, ist inzwischen jedoch für sein umfangreiches musikalisches Spektrum bekannt, obschon die Schwerpunkte eindeutig auf österreichischem Barock, auf Haydn und Mozart und deren Umfeld sowie auf der Wiener Tanzmusik des 19. Jahrhunderts liegen. Das Concilium musicum Wien musiziert auf historisch-originalen und authentischen Instrumenten aus der Zeit der Entstehung der Werke.

Bild: Rainer Fehringer



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