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Ausstellung - Was ist wahr? Kunstpreis der Erzdiözese Freiburg 2019

So 27.01.2019
bis
So 31.03.2019
Wo
Kunstmuseum Singen
Ekkehardstr. 1078224 Singen
Öffnungszeiten
Di-Fr: 14-18 Uhr / Sa+So: 11-17 Uhr/ Feiertag: wie Wochentag
Eintrittspreis
Einzel: 5€ / 3€ ermäßigt / Kinder bis 7 Jahre: frei / Donnerstag: für alle Besucher frei / Familie:
Veranstalter
Kunstmuseum Singen
Tel. +49(0)7731 85 269 / 271
Fax +49(0)7731 85 373
E-Mail an den Veranstalter
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Jonas Hohnke, ohne titel, 2015-2017, Bodenfarbe auf Leinwand, Sockel, Leinwanddruck, (c) Jonas Hohnke

Hyunju Oh, Von-ir (It`s may/our fault), 2016, Ton, Licht und Video-Installation, 00:07:10, (c) Hyunju Oh

Carola Faller-Barris, Tellergericht, 2017, Porzellanteller, (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2018

„Mit der Wahrheit ist das so eine Sache…“ Diese Redewendung macht deutlich, wie schillernd unsere Sicht auf die Wahrheit ist. Gibt es sie und wie stehen wir zu ihr?

Das Wissen, das uns umgibt, wird zunehmend größer, zugleich entwickelt es sich immer schneller, und das, was heute als sicher gilt, kann morgen seine Gültigkeit einbüßen. Die enormen Mengen an Informationen mit denen wir im Alltag konfrontiert werden, sind nicht immer auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu prüfen. Wir vertrauen unseren "Quellen", seien es dies etablierte Zeitungen oder Nachrichtensendungen, Freunde, denen wir uns verbunden fühlen, oder soziale Netzwerke und glauben das, was wir lesen, sehen, hören. Welche Bedeutung gewinnt die Wahrheit angesichts dessen, dass Begriffe wie "Fake News" und "postfaktisch" es in die neuesten Auflagen des Dudens schafften, "alternative Fakten" zum Unwort des Jahres 2017 gekürt wurde?

Davon, dass die Frage nach der Wahrheit, die die Menschheit seit jeher beschäftigt, immer wieder neu gestellt und beantwortet werden muss, zeugt die Ausstellung "Was ist wahr", die im Rahmen des Kunstpreises der Erzdiözese Freiburg, der 2019 bereits zum vierten Mal vergeben, ausgerichtet wird.

19 Künstlerinnen und Künstler, die in die engere Auswahl der Jury für den Kunstpreis der Erzdiözese Freiburg 2019 aufgenommen wurden, setzen sich künstlerisch mit dieser grundlegenden, die Menschheit seit jeher bewegende und dennoch stets aktuelle Frage auseinander und nähern sich ihr aus je unterschiedlichen Perspektiven. Unabhängig von den Blickwinkeln, die ihr jeweiliges Werk der empirischen Wissenschaften, der Religion, der Ethik oder aktueller politischer Positionen - ihre Werke laden den Betrachter dazu ein, im Dialog mit ihnen, eine eigene Position zu entwickeln und die Frage für sich zu beantworten.

Die 19 Künstler, die in die engere Auswahl der Jury für den Kunstpreis der Erzdiözese Freiburg 2019 aufgenommen wurden sind: Carola Faller-Barris, Sabrina Fuchs, Andrea Hess, Jonas Hohnke, Marianne Hopf, Agnes Märkel, Tara Mahapatra, Hyunju Oh, das Künstlerduo Micha Payer und Martin Gabriel, Alexander Peterhaensel, Chris Popovic, Ilka Raupach, Meike Redeker, Alexander Rex, das Künstlerduo Michael Rieken / Stefan Demming, Florian Schwarz, Daniela Takeva, Petra Weifenbach, Anna Witt.

Eine Ausstellungskooperation der Erzdiözese Freiburg, des Morat Instituts für Kunst und Kunstwissenschaft, Freiburg, des Stifts Neuburg und des Kunstmuseums Singen.



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