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"Der Barbier von Sevilla"

Fr 02.03.2018 , 20:00
Wo
Stadthalle
Hohgarten 478224 Singen
Veranstalter
Kultur und Tourismus Singen
Vorverkauf
Tourist Information Singen, +49 (0)7731 85-262 oder -504

Vorverkaufspreis: 16,00/21,00/27,00/30,50 €
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"Der Barbier von Sevilla"
"Der Barbier von Sevilla"
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"Der Barbier von Sevilla"
"Der Barbier von Sevilla"

Komische Oper in zwei Akten von GIOACHINO ROSSINI

Libretto: CESARE STERBINI

nach dem gleichnamigen Schauspiel von PIERRE AUGUSTIN CARON DE BEAUMARCHAIS

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Florian Erdl
Inszenierung: Guido Markowitz, Kerstin Steeb

Solisten und Herrenchor des Theaters Pforzheim
Badische Philharmonie Pforzheim

Städteoper Südwest / Theater Pforzheim

19.15 Uhr Einführung von Musikdramaturgin Annika Hertwig, Theater Pforzheim

"Intrigenspiel und Aderlass – Wie ein Haarabschneider einem Halsabschneider an den Kragen geht", titelt das gastierende Theater Pforzheim. Rossinis "Barbier von Sevilla" gehört zu den meistgespielten Opern der Welt und erzählt – basierend auf der gleichnamigen Komödie von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais – die Vorgeschichte von Mozarts Oper "Die Hochzeit des Figaro". Das Mozartwerk präsentierte das Theater Pforzheim im November 2016 mit der Badischen Philharmonie Pforzheim im Orchestergraben in der Stadthalle Singen. Und auch das erneute Gastspiel dürfte den Opernfreunden aus dem Hegau wieder ein Fest bereiten. In den vergangenen Spielzeiten waren die mit hervorragenden Sängern besetzten, opulenten Operninszenierungen aus Pforzheim in der Stadthalle Singen stets ein Publikumsrenner.

Pforzheimer Zeitung zur Premiere: "Das Showgirl und der Graf"
Der habsüchtige Doktor Bartolo will aus Geldgier sein Mündel Rosina heiraten, um so von ihrer ausstehenden Erbschaft zu profitieren. Rosina aber liebt den Grafen Almaviva, der in wechselnden Verkleidungen versucht, die Angebetete zu erobern. Mithilfe des gewitzten Barbiers Figaro kommt das Paar dann doch zusammen. Im Theater Pforzheim freilich, das Rossinis "Barbier von Sevilla" nun auf die Bühne brachte, liest sich die Geschichte ein wenig anders.

Hier verlegt die Inszenierung von Kerstin Steeb und Ballettdirektor Guido Markowitz das Geschehen in das poppige Ambiente der 1970er-Jahre. Bartolo baut als cleverer Karriere-Coach die begabte Rosina zielstrebig zum Showstar auf, um sich mit einem Tournee-Theater unter der schrillen Reklametafel "Rosina" an ihren Gagen zu bereichern. Der verliebte Almaviva stört da nur, weil Geschäft und Gefühl sich im schäbigen Tingel-Betrieb wieder einmal schlecht vertragen.

In der bunten Ausstattung von Margarete Mast und den flippigen Kostümen von Marco Falconi spielt die turbulente Komödie zwischen einer aufklappbaren Mobil-Bühne, auf der Rosina ihre Künste zeigt, und Figaros angegliederter Schmink-, Rasier- und Umkleidekabine, dem Schaltzentrum des hochtourigen Intrigenstadls.

Gioachino Rossini
Der 1792 in den italienischen Marken geborene und 1868 in der Nähe von Paris gestorbene Gioachino Rossini mischt in seiner turbulenten musikalischen Komödie französischen Charme mit der Verve der italienischen Oper und entfesselt ein Feuerwerk voller Witz und Esprit.  Rossini lernte als Kind Violine und Cembalo und hatte außerdem eine gute Gesangsstimme. Nach abgebrochenem Musikstudium in Bologna und zahlreichen Auftritten als Sänger trat Rossini 1810 in Venedig erstmals als Opernkomponist an die Öffentlichkeit. 1813 komponierte er mit "Tancredi" seine erste wirklich erfolgreiche Oper. Ab 1815 führte er die beiden Opernhäuser in Neapel. 1824 wurde er Leiter der italienischen Oper in Paris, zwei Jahre später königlicher Hofkomponist und Generalinspekteur des Gesangs in Frankreich. 1829 schrieb der Meister des Belcanto mit "Guillaume Tell" die letzte seiner insgesamt 39 Opern. Als Direktor des Musiklyzeums in Bologna von 1836 bis 1848 widmete sich Rossini kompositorisch vor allem der geistlichen und der Kammermusik. Zu den bekannten und großen Werken nach seiner Zeit als Opernkomponist zählen "Stabat mater" und "Petite Messe solennelle" – trotz des Namens "kleine Messe" ein neunzigminütiges Werk. 1855 zog Rossini nach Passy bei Paris und schrieb dort seine "Alterssünden", zahlreiche kleinere Werke, die heute bis auf einige Klavierstücke von besonderem Witz meist unbekannt sind.

Bilder: Sabine Haymann



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